Die Betriebsunterbrechungsversicherung, auch Ertragsausfallversicherung genannt, sichert den Ertragsausfall ab, der entsteht, wenn ein Unternehmen den Betrieb vorübergehend einstellen muss, etwa infolge eines Brands, Wasserschadens, Maschinenausfalls oder einer behördlich angeordneten Schließung.
Die Versicherung ersetzt den entgangenen Gewinn und die weiterlaufenden Fixkosten wie Miete, Löhne und Leasingraten für die Dauer der Unterbrechung bis zur Wiederaufnahme des Betriebs.
Für Startups mit physischer Infrastruktur, Produktionsstätten oder stationärem Handel ist diese Versicherung oft existenzkritisch, da selbst eine kurze Betriebsunterbrechung zu massiven Liquiditätsengpässen führen kann.
Die Deckungsdauer ist vertraglich festgelegt und kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren reichen. Wichtig: Die Betriebsunterbrechungsversicherung setzt in der Regel einen abgesicherten Sachschaden als Auslöser voraus. Reine Umsatzeinbußen ohne Sachschaden, wie in einer Pandemie, sind häufig nicht mitversichert.